Neuer Stator - gleich wieder kaputt

Mad Vector

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Meine Duke
Duke 2
Guten Morgen,

es fing alles damit an dass meine Batterie nicht mehr geladen wurde, ich somit angefangen habe durchzumessen, und auf den Stator gekommen bin.

Den Regler schloss ich aus, da er sowohl die Grundspannung der Batterie fehlerfrei durchlässt, und auch sonst keine Birnen oder sonst was durchgebrannt/betroffen sind.
Heisst, sie startet sauber, alles funktioniert, bis die Batterie eben flach liegt.

Kurzum, dieses Teil bestellt, da mir der Originalpreis von KTM bis jetzt zumindest noch zu teuer ist: https://www.motorsportgoetz.com/Lichtmaschine-Stator-KTM-400-640-LC4-High-Power-3-Phase

Habe das Teil gestern endlich bekommen, eingebaut. Gestartet, und an der Batterie dann etwa 0.8V über Grundspannung der Batterie messen können, heisst etwa 13.8V. Eigentlich ja schon mal nicht soooo viel/gut.
Dies wurde binnen 15 Minuten immer weniger, bis es nur noch die Grundspannung der Batterie war.

Habe dann an den drei gelben Litzen gegeneinander sowohl Spannung als auch Widerstand gemessen. Nichts an Masse gehalten, soll man ja nicht.

Spannung: Zwischen 1.2 - 1.5 V
Widerstand: 3.9 - 4 Ohm

Irgendwelche Ideen ob das nun der Rotor ist, oder das Teil einfach von vorn herein faul war?

Viele Grüsse
Janis
 
Hallo,

was heisst bei dir Grundspannung ?
13,8 bis 14,2 Volt bei laufenden Motor sind in Ordnung, wobei man messen sollte wenn der Motor so ca 4000U/min hat.

Ob die Wicklungen durch sind, kannst du durch messen ja schnell raus bekommen und wenn sie kaputt sind, dann zurück damit.
Denn etwas länger sollte ein neues Teil ja schon halten.

Gruss

Norbert
 
Ich habe danach noch eine andere Batterie eingebaut, die hatte so um die 12.8V.

Die Spannung brach zuerst auch nicht ein wenn man Verbraucher eingeschaltet hat, aber eben, nach gut 15-20 Min ist die Spannung bei Licht an auf <12 V gefallen.

Darum habe ich ja angefangen direkt am Stator zu messen. Bei Drehzahländerung veränderte sich NICHTS.

Kann ein kaputter Rotor den Stator killen?

Noch eine Frage, was ist mit dem eingekreisten Anschluss? Bleibt der unbelegt?

Kokusan Stator.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

der Rotor ist ja nur ein Magnet der sich dreht und dadurch wird ja eine Spannung in den Spulen aufgebaut.
Natürlich kann ein Magnet seine Feldstärke verlieren, aber das tritt nicht erst nach einiger zeit auf.
Wenn ein Regler kaputt ist, dann muss er nicht unbedingt mehr Spannung durchlassen als gewünscht, macht er aber meistens.
In deinem Fall kann es auch sein das im Regler ein Bauteil sich erwärmt und er dadurch dann weniger Spannung durch lässt.

Wenn du es Testes und die Spannung sinkt und du dann wartest bis alles wieder abgekühlt ist, sagen wir mal eine Stunden und es erneut probierst, wie ist es dann ?
Was ist wenn du nach dem Testen den Regler mit Wasser abkühlst und dann wieder einen test fährst, fängt es dann wieder genauso an und lässt dann nach ?

Ich gehe davon aus das die Batterie in Ordnung ist!

Gruss

Norbert
 
Neue Erkenntnisse!

Man muss den Stecker mit den 3 gelben Litzen also abstecken um keinen Mist zu messen ... der Motor läuft auch ohne ... wusste ich bis zu meinem Gespräch mitm KTM Meister hier im Ort vorhin nicht, steht auch nicht so genau definiert im Reperaturhandbuch. Mein Fehler!

Stecker ab, parat gemacht zum messen, Duke angeschmissen: Gegen 70V Wechselspannung auf allen Litzen durchgemessen.
Dahingehend ist nicht auszuschliessen ob der alte Stator noch iO war, da das Kabel elendig unterm Anlasser durchgezogen wurde, habe ich dieses bei der Demontage des alten Stators abgeknipst - Fu** !!!! Das klassische Lehrgeld.

Also, nächste Messung war den AUSGANG des Gleichrichters mit angehängtem Stator zu messen. Da kommen lediglich um die 0.7 V Gleichspannung rausgetröpfelt. Da ist natürlich nichts mit anzufangen.

Ob es jetzt an den "leicht" oxidierten Litzen des Ausgans liegt (siehe Bild), wage ich zu bezweifeln, die sitzen bombenfest.
Statorseite ist iO, sauber und fest.

Oder ist es vielleicht doch sinnig diese mal zu reinigen oder gar neu zu verkrimpen? Material hätte ich bis auf diese Krimpen mit den Widerhaken eigentlich da... Aber ich glaube irgendwie nicht dran.

Gleichrichter 1.jpg

Gleichrichter 2.jpg
 
Hallo,

ok mir als gelernter Elektriker ist es natürlich klar das man nur messen kann wenn das Teil abgeklemmt ist bzw kein Verbraucher dran hängt...
Die Duke läuft dann über die Batterie weiter.

Den Stecker bzw die Pins kannste reinigen, wird aber nichts brinen!
Versuch dochmal irgendwie nen regler testweise zu bekommen, vielleicht haste ja Glück.

Gruss

Norbert
 
:D
ok danke für die Bestätigung, weiss ich Bescheid fürs nächste mal.

Ich werde einen neuen Gleichrichter bestellen, das kann nur gut kommen.

Die letzten paar Ausfahrten ist die Duke auch nur über die Batterie gelaufen, sonst war ja alles tiptop - jetzt ist alles klar warum :)
 
Sodele,

wie gedacht: Der Gleichrichter war's wohl :D

War eben 1.5h fahren und sie läuft und läuft und ..... :kasten:
 
Keine 24 Stunden später, wieder kaputt. Kein Ladestrom. Gleichrichter Ausgangsseite 0.8 V
Stator gemessen (RICHTIG!) schön 20V im Standgas und >65-70 bei 5000.

Ich dreh noch durch, wieso ist der jetzt einfach schon wieder verreckt???
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

war das ein neuer Regler ?
Da haste wohl nen richtigen Kupferwurm drin :(
Der Regler kann auch durch Überlastung sterben, wenn zuviel Strom gezogen wird.. da hilft leider nur messen bis die Drähte glühen

Gruss

Norbert
 
Hallo,

habe nur Werte gefunden die sich darauf beziehen wenn man Kickt, da kommt dann wesentlich weniger raus.
Steht im Werkstatthandbuch, da musste dann nahc Generator suchen.
Wenn es klappt wie ich mir das denke, kann ich am Wochenende mal eine referenzmessung machen

Gruss

Norbert
 
Grad mitm Meister telefoniert, bestellen nen neuen Gleichrichter geht nicht auf meine Kappe.
Fahre dann morgen nachm Arbeiten MIT der Duke hin, und dann machen sie das.

65-70V MUSS er aushalten heisst es.
 
Hallo,

ja wenn der Motor läuft kommt natürlich mehr Spannung raus als wenn man kickt wie es in dem WHB beschrieben ist und 70Volt sind auch nicht wirklich grosse Spannungen für eine Lichtmaschine. Bin mal gespannt was da dann raus kommt.

Gruss

Norbert
 
So, durfte heute in der KTM Werkstatt schrauben, zwischen den Mechanikern und dem Meister.
Das Problem ist gefunden! Der Fairness halber darf ich aber sagen, das wäre auch wirklich die nächste Stelle gewesen wo ich gesucht hätte, nachdem der zweite nagelneue Gleichrichter "nicht funktionierte". Da konnte ja nur etwas in Richtung vom Folgenden im argen sein...

Vor etwa 1.5 Jahren ist mir der Stecker, der mit dem Ausgangsstecker des Gleichrichters verbunden ist, korrodiert und abgebröselt.
Dieses habe ich also damals neu verkrimpt, aber da ich das Kabel vom Kabelstrang her kommend verlängern musste, habe ich diese Verlängerung mit üblichen Verbinderkrimpen ausm Baumarkt zusammengekrimpt.

Da diese Krimpen verzinkt sind, und man damit Kupferlitzen verbindet, hat das .... ja genau, Kontaktkorrosion zur Folge! Die Dinger sahen mal RICHTIG Sch... aus, obwohl ich penibel gearbeitet habe, alles mit Schrumpfschlauch und zusätzlich Isolierband sauber abisoliert habe.

Also, die kaputte Leitung neu und anständig mit Lötzinn-Verbindern verlängert, Schrumpfschlauch drum, Stecker nochmal neu verkrimpt (Baumarktkabelschuhe haben keinen Widerhaken, dahingehend war das eh schon suboptimal), eingesteckt - BÄAAAMMM Ladestrom!!!

Ihr glaubt mir gar nicht wie froh ich bin dass diese Odyssee endlich rum ist. Lehrgeld! TEUER Lehrgeld. Hätte nen funktionierenden Gleichrichter liegen, falls jemand bedarf hat, mage gutte Preisss! ;) Ne spass, den behalt ich erst mal, man weiss ja nie.

jetzt kann die Saison endlich auch für mich richtig starten!
 
Hallo,

schön das ihr den Fehler noch gefundet habt!
Aber da sieht man auch mal wieder, wenn Informationen fehlen, dann kann man auch nur begrenzt Hilfe geben.
Ich weiss aber auch das man an solche Sachen teilweise gar nicht mehr denkt ;)

Gruss und viel Spass mit der Duke

Norbert
 
Danke dir Norbert :)

Das Fehlerbild war damals halt anders, da lief sie einfach schlagartig gar nicht mehr, ging bei voller Fahrt aus. Und durch rum wackeln an den Kabeln WENN sie dann mal lief bin ich damals ja auf die Lösung gekommen. Mehr wackeln beim nächsten Elektrikproblem :D
Irgendwie dacht ich nicht daran weil das Problem ja "nur" fehlende Ladespannung war.

Und, der Gleichrichter liefert an seinem Ausgang auch fast nichts, wenn er nicht belastet wird. Sprich, am Stecker und bei gesundem Gleichrichter erwartet man z.B. >13 V zu sehen, siehst aber nur 0.7-0.8.
Klar, man hätte auch dann zusammengesteckt den Stecker messen können, und dann wohl sowohl Gleichrichter als auch das was danach kommt in Verdacht zu nehmen. Hab ich aber nicht, wegen eben dem nicht vorhandenen Output vom Gleichrichter.

Beim Stator ist es ja genau umgekehrt. Da misst man zusammengesteckt nur Mist, aber die drei Litzen ohne Stecker sind dann vernünftig auf Wechselspannung zu messen. Elektrik ......

Jetzt kann's ja endlich uneingeschränkt losgehen! Freue mich drauf nun eine neues Setup im FCR 39 zu testen, und endlich die Lambdasonde einsatzbereit zu machen!

Gruss Janis
 
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