96er springt nach längerer Standzeit kaum noch an

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Germany
Meine Duke
Duke 1
Moin,

nach längerer Standzeit habe ich immer Probleme, meine 1er aus 1996 zum Laufen zu bringen. Das klappt dann auch nur, wenn die Batterie 100%ig voll ist und ich elendig lange mit dem E-Starter orgle. Mit dem Kicker ist sie dann eigentlich gar nicht zum Laufen zu bringen. Wenn sie nur max. ein paar Tage gestanden hat, ist sie fast immer auf Schlag an. Egal, ob E- oder Kickstarter - null Probleme., nur nach Längerer Standzeit. Im Frühjahr werde ich mir das mal anschauen. Gibt es da bekannte Probleme?
 
Hallo,

oft hat es mit der mittlerweile schlechten Qualität des Sprits zu tun, das der Zündfähigeanteil sich sehr schnell verflüchtigt.

Probier mal folgendes

Entweder zu Hause ankommen, Benzinhahn zu und die Duke laufen lassen bis sie von alleine ausgeht
oder
kurz vor zu Hause den benzinhahn zu machen, so das man "gerade" noch so nach Hause kommt.

So fliesst beim nächstenmal starten direkt frischer Sprit in den Vergaser

Gruss

Norbert
 
Moin,

Meine erfahrung:
Eine Platin oder Iridium Zündkerze verbessert das Startverhalten deutlich.

Gerd
 
Das mit dem Benzinhahn habe ich auch probiert. Leider ist dieser kaputt. Egal, welche Stellung: Sprit läuft immer in den Vergaser. Steht als allererstes auf meiner Liste. Iridiumkerze stand lustigerweise als zweites auf der Liste ;)
Dritter Punkt wäre dann, den ausgesägten Luftfilterdeckel gegen einen originalen Deckel zu tauschen und den Vergaser original zu bestücken. Den Plan habe ich schon gehabt, wollte aber erstmal hören, ob es bekannte Probs gibt, die meine Planumsetzungnüberflüssig machen...:auto179:
 
Hallo,

wenn der Vergaser richtig bedüst ist, dann hat der keinen Einfluss darauf.
Denn meistens wird auch die HD nur angepasst und das starten läuft über die Starter- und Leerlaufdüse

Gruss

Norbert
 
Die beiden Nockenwellenlager erneuern und Ventilspiel einstellen wenn alles andere OK ist springt sie sofort an !


Gruß
der ralle
 
Moin,
nach längerer Standzeit habe ich immer Probleme, meine 1er aus 1996 zum Laufen zu bringen. Das klappt dann auch nur, wenn die Batterie 100%ig voll ist und ich elendig lange mit dem E-Starter orgle. Mit dem Kicker ist sie dann eigentlich gar nicht zum Laufen zu bringen. Wenn sie nur max. ein paar Tage gestanden hat, ist sie fast immer auf Schlag an. Egal, ob E- oder Kickstarter - null Probleme., nur nach Längerer Standzeit. Im Frühjahr werde ich mir das mal anschauen. Gibt es da bekannte Probleme?

moinsensen,

ich hab ja von Technik überhaupt keine Ahnung, aber genau desterwegen muss ich mich doch mal einmischen.

Als mein Ofen noch original mit Dellorto war, hatte ich genau die selben Probleme.
Ich habe teilweise Tage gebraucht, das Biest anzukicken...

irgendwann hat mir ein netter Schrauber meines damaligen Orangen-Dealers das Geheimnis verraten .
lass die olle Brühe aus der Schwimmerkammer raus, mach neuen Stoff rein und gut !

und so wars ! Seitdem ich das so gemacht habe, sprang sie immer gleich gut an. Egal, ob lange oder kurze Standzeit.

Somit ist Norberts Post schon deine Lösung in Verbindung mit nem neuen Benzinhahn.

Bei mit habe ich das schwuchtelige Unterdruck-Benzinhahn-Gedöns entsorgt und nen ehrlichen mechanischen
montiert. Bei dem ist On = Auf und Off = Zu und basta. Kostet beim Kürbis-Heini um die Ecke schlappe 60 Eumel , neu !!

Weiterhin Voraussetzung für anständiges Starten ist natürlich auch das korrekte Ventilspiel, da hat der Ralle schon recht,
bei zuwenig Spiel springt das Baby auch schlecht an egal ob 5 Wochen oder 5 Minuten Standzeit.
korrespondiert aber nicht mit deiner Fehlerbeschreibung...

und zum Thema Luxus-Zündkerzen,
das ist meiner bescheidenen Meinung nach rein subjektiv, dass das Verbesserungen bringt.
Damit und mit Nology-Zündkabeln hatte ich früher auch schon rumexperimentiert
und
natürlich das Gefühl gehabt, die läuft im Standgas besser und springt besser an...

heutzutage habe ich standard-Einfach-Zündsystem mit den einfachen NGK-Kerzen vom Grabbeltisch.
Die kriegt Baby zu Pfingsten und zu Weihnachten neu, mit Kerzenstecker versteht sich.

So, ich hoffe die beiden Kollegen fühlen sich nicht angepinkelt. Das war nicht meine Absicht.
ich wollte einfach nur nochmal den Fokus auf das beschriebene, von mir genauso erlebte Problem
und die relevanten Lösungen richten

seid alle lieb gegrüßt :kuss
Lucy
 
Zuletzt bearbeitet:
@Lucy
Ich würde mich als allerletzter "angepinkelt" fühlen :)
und kann Dir sonst eigentlich nur zu 100% zustimmen.

Eine Standart NGK D8EA zündet auch gut, wenn Sie den neu ist..., und wenn ich mir fürn paar € mehr das ständige Zündkerzengewechsel ersparen kann, dann geb ich das gerne aus....
Im Jahr 2009 hab ich mir die Denso IX24 5372 (Iridium) reingeschraubt und bin seitdem damit wartungsfrei & somit glücklich. Vorher hatte ich einige Jahre die NGK DPR8EVX-9 (Platin). Die wurde nur wegen Fehlersuche getauscht und liegt nun als Ersatzteil inner Schublade, da kein sichtbarer Verschleiß.
Abraten muss ich von der Brisk BOR12LGS. Die geht ganz schlecht, zumindest mit der SEM Zündung.
Wie überall sollte auch an der Zündkerze das richtige Drehmoment (15-20Nm) gewählt werden.

Das der Unterdruck-Hahn nix taucht und gerne mal klemmt, war bei mir auch so.

tschüss,
Gerd
 
Ich habe gerade mal in die Bedienungsanleitung der 1998er Duke geschaut (96er habe ich nicht). Dort liest es sich so, als wäre es kein Unterdruckhahn. Haben die das bei der 98er geändert? Dann wäre das ja der Hahn, den ich mir besorgen sollte..?
 
Hallo,

Papier ist geduldig.
Schaue an der Duke ob der einen Unterdruckanschluss zum Ansaugstutzen hat oder nicht.
Dann weisst du was du hast, alles andere ist Rätselraten.

Die 96er sollte eigentlich keinen haben

Gruss

Norbert
 
Ich kann der sache nur zustimmen, alten sprit raus neuen rein lassen und sie springt bestens an.

Bitte nicht den fehler machen und den Vergaser vor ende der fahrt leerlaufen lassen, da kommt es zum schluß zu größeren problemen wie einem lieb ist.

Den fehler hatte ich nämlich schon mal an meiner suzuki bandit gemacht, dort habe ich ende der saison alle 4 vergaser schön leer gemacht und hatte dann die Probleme das der minimale restsprit in dem vergaser dank der minderwertigen Qualität diesen dann schön verklebt hat somit durfte ich dann alle vergaser zum ultraschallreinigen und natürlich zum synchronisieren bringen danach lief alles gott sei dank wieder.

Mittlerweile lasse ich den sprit im vergaser, bevor es losgeht nach dem winter lasse ich den erstmal ab, gleich neuen rein und dann springt jedes der 4 moppeds bei mir sofort an.

Gruss
Maik
 
Hallo,

Papier ist geduldig.
Schaue an der Duke ob der einen Unterdruckanschluss zum Ansaugstutzen hat oder nicht.
Dann weisst du was du hast, alles andere ist Rätselraten.

Die 96er sollte eigentlich keinen haben

Gruss

Norbert

Das Rätselraten bzgl. des bei der 96er Duke verbauten Benzinhahnes ist beendet. Da hier im Forum im Moment so wenig los ist, habe ich heute bei 2,5° Plus auf dem Gehweg ein wenig gebastelt...

Bei mir ist ein unterdruckgesteuerter Hahn dran, der natürlich auch kaputt ist. Es läuft auch ohne laufenden Motor jederzeit, in jeder Hahnstellung Sprit nach. Ich hänge gleich mal ein Foto an.

Fragen:

- welchen Benzinhahn (Bestellnr.?) sollte ich mir bestelle, wenn ich auf einen herkömmlichen Hahn umrüsten möchte? Muß natürlich Plug+Play sein ;-)
- wie verschließe ich den Anschluß für den Unterdruckschlauch möglichst fachmännisch (siehe Foto)? Gibt es Probleme, wenn man den einfach luftdicht verschließt?


Fotos bekomme ich leider nicht eingestellt. Wenn ich Anhänge verwalten klicke, taucht unten im Browser "Script Error" auf. Passieren tut aber nichts...
 
- wie verschließe ich den Anschluß für den Unterdruckschlauch möglichst fachmännisch (siehe Foto)? Gibt es Probleme, wenn man den einfach luftdicht verschließt?

Zum richtigen Benzinhahn kann ich dir leider nix sagen, aber den Unterdruckschlauch bitte luftdicht verschliessen.
Normalerweise ist der auch im Benzinhahn luftdicht gegen Aussenluft/Benzin durch eine Membran abgeschottet.
 
Kürbis Teile-Nr : 58307005100 = Benzinhahn Mikuni CK-84 aus LC4 Modell SX / SC z.B. '97

brauchste nicht im Netz nach billigeren Alternativen suchen, da dich nur ein Neuteil glücklich macht.


um die Unterdruckleitung zu verschließen :
Schlauchnippel rausdrehen (is schon ein paar Leben her) glaube der ist nur eingepresst, wenn du Glück hast,
is er doch mit Gewinde und du brauchst keins reinmachen.
Ich glaube aber der war eingepreßt und ich habe ein Gewinde reingeschnitten und ne Schraube eingeklebt.
damit ist ein für allemal Ruhe.

Gruß
Lucy
 
Hey,

vielen Dank erstmal. Habe den Benzinhahn neu bei eBay geschossen.

Den Schlauchnippel will ich nicht unbedingt für alle Zeiten entfernen. Mir schwebte da eine Lösung wie eine Verschlußkappe/stopfen vor. Für andere Motorräder gibt es da einiges auf dem Markt. Bei denen, die ich im Netz gefunden habe, ist der Innendurchmesser max. 6mm. Ich habe mittels Meßschieber an der dicksten Stelle des Schlauchnippels aber 8,3mm gemessen....
 
mach lieber richtig dicht.
den Unterdruck-Hokuspokus brauchste nie wieder :D
 
@ Tom

bei mir sieht das so aus, und hat sich bewährt :
 

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Nachdem wir heute endlich mal wieder 7° und keinen Regen hatten, habe ich mich ans Werk gemacht. Den nun original bedüsten und mit neuen Dichtungen versehenen Vergaser wieder eingebaut und den Unterdruckbenzinhahn gegen den hier empfohlenen Benzinhahn getauscht. Den Unterdrucknippel für den Benzinhahn habe ich ganz einfach mit einem Stück Benzinschlauch verschlossen, in das ich eine Schraube eingedreht habe (s. Foto). Ich habe den Tank über den Benzinhahn entleert und dabei festgestellt, daß dieser wohl das Problem verursacht hat. Ich habe nach den beschrieben Arbeiten den Anlasserknopf keine 2 Sekunden halten müssen und der Bock lief! Vorher sprang die Kiste nach 1,5 Wochen ums verrecken nicht mehr an. Und diesmal war die Batterie nicht ansatzweise voll geladen, da sie den "Winter" draußen im Moped verbracht hat. Den Benzinhahn, der bei KTM 68,50 Euro kostet, habe ich bei Mikuni Topham für 22,50 Taler bekommen...

P.S.: Fotos hätte ich gerne angehängt, aber es geht nicht. Wenn ich "Anhänge verwalten" drücke, passiert nix...
 
Den Benzinhahn, der bei KTM 68,50 Euro kostet, habe ich bei Mikuni Topham für 22,50 Taler bekommen...

P.S.: Fotos hätte ich gerne angehängt, aber es geht nicht. Wenn ich "Anhänge verwalten" drücke, passiert nix...

na, das sind doch gute Nachrichten :)

das schärfste ist ja wohl der exorbitante Preisunterschied des Benzinhahns :schock
da muss man ja zur Belohnung bei Topham die Lager leerkaufen...

bei 68,50 für so ein einfaches Teil, hat man auch das Gefühl, der müsste eigentlich aus Gold sein ... :eek:


wegen dem Foto-Problem musst du vlt popups erlauben..

Gruß
Lucy
 
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