Moin,
ich hab da mittlerweile meine eigene Methode, dass ist sozusagen die Quintessenz aller Erfahrungen und Tipps, die ich zum Thema Ölwechsel gefunden habe.
Ich verzichte bewusst auf den Entlüftungsvorgang, weil währenddessen der Öldruck am Pleuellager weg ist. Und das Pleuellager ist bekanntermaßen eine Schwachstelle des Motors.
1. Heißes Öl ablassen
2. Filter rausnehmen
3. Ablassschrauben reinigen und festdrehen:
3a. Große mit Sieb: 50Nm
3b. Magnetschraube: 20Nm
3c. Brustrohr: 20Nm
4. Neuer Schraubfilter: Mit Öl auffüllen, O-Ring einölen & handfest anschrauben,
5. Brustrohr VOLLfüllen, ca.0,6l
6. Entlüftungsschraube 10Nm fest
7. Duke auf die Seite legen
8. Feinfilter mit Öl tränken, einsetzen und Gehäuse auffüllen
9. Deckel mit Neoprendichtung wieder festschrauben, 5Nm
10. Duke aufrichten
11. Öl bis Mitte Markierung auffüllen
12. Laufen lassen,
13. Ölstand prüfen
Kein „Entlüften“!
Während des Entlüftens bricht der Druck zum Pleuellager zusammen, es wird nicht mit Frischöl versorgt!
Welches Öl ist hier zwar schon 1000x gepostet worden, aber weil ich so nett bin:
Welche Marke ist eigtl. egal. Wichtiger ist der regelmäßge Wechsel spätestens nach 5000km.
Castrol RS ist zu vermeiden, das führt oft zu Kupplungsrutschen.
Ich persönlich bevorzuge das Motul 300V 10W40 oder 15W50.
tschüss,
Gerd